Aktuelle Themen



Kundenrückruf: Roggen-Vollkornmehl von Chiemgaukorn


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Steigende Butterpreise

Aktuelle Stellungnahme unseres Großhändlers zu den steigenden Butterpreisen:http://www.biofair-chiemgau.de/fileadmin/redakteur/Butterpreise.jpg

 




ARD Bericht "Die Eierlüge" & Fipronil belastete Eier

Auszug von www.daserste.de

"Bio boomt und das schon seit langem. Gerade bei den Eiern setzen viele Verbraucher darauf, dass sie aus biologischer oder zumindest Freilandhaltung kommen und sind bereit, dafür einen deutlich höheren Preis zu bezahlen. Bei kaum eine, Produkt ist es leichter zu erkennen, woher es kommt - denn jedes Ei ist mit einem Code bedruckt, der genau Auskunft gibt, aus welcher Haltung das Ei kommt, sogar von welchem Bauernhof. Doch hat der Kunde damit wirklich die Sicherheit, dass das Bio- oder Freilandhuhn besser gehalten wurde, dass es tiergerechter aufgezogen wird und ein besseres, ein artgerechtes Leben hat?

Viele Eier werden falsch deklariert

Die "Report Mainz"-Autoren Monika Anthes und Edgar Verheyen haben monatelang den Eiermarkt untersucht, auch die Herkunft der Importeier. Dabei haben sie vielen Ungereimtheiten entdeckt und sind auf gravierende Missstände gestoßen: Zum Beispiel sind da Biobetriebe, in denen mehr als 20.000 Hühner leben und die Ausmaße von industrieller Massenproduktion haben. Eier aus niederländischen Freilandhaltungsbetrieben, die aber faktisch Bodenhaltungseier sind und falsch deklarier über den Verkaufstisch gehen. In anderen Ställen werden die Tiere daran gehindert, nach draußen zu gehen, dennoch werden die Eier als Freilandeier verkauft.

Funktionieren die Kontrollen?

Offentsichtlich lohnt sich der Betrug mit den Eiern. Immer wieder stoßen Ermittler auf Betrügereien in großem Stil. Die Fantasie der Produzenten, Eier aufzuhübschen, scheint grenzenlos. Dabei gibt es seit mehr als 20 Jahren eine Kontrollorganisation, die dafür sorgen soll, dass die Vorschriften eingehalten werden. Doch wie unabhängig sind die Kontrollen.

Die Reportage macht sich auf die Suche nach Antworten, ob der Verbraucher glauben kann, was auf dem Ei steht, und kommt immer wieder zu der Erkenntnis: Das Ei lügt."

www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Die-Eierl%C3%BCge/Das-Erste/Video


Statements unserer Eierlieferanten


Biohof Klauser, Tacherting:

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Biohof Beck, Kolbermoor:

"Auf unserem Betrieb leben im höchstfall 1000 Legehühner. Im Mobilstall 600 Sandy und im Stall am Haus 400 Lohmann braun. In beide Ställe dürften wir je 100 Hühner mehr einstallen. Der Auslauf pro Huhn beträgt 6m².

Es gibt eine feste Auslaufregelung die besagt, dass bis spätestens 10:00 Uhr die Hühner im Freiland sein müssen. An Regentagen und bis zu 24 Stunden danach dürfen wir die Tiere im Stall belassen. Das dient sehr der Tiergesundheit. An solchen Tagen achte ich vermehrt darauf, sehr oft in die Ställe zu gehen und den Tieren viel Beschäftigungsmaterial zu bieten. Weizen, Papiersäcke, Brot, usw.

Bis auf die vorgeschriebene Impfung und momentan ein biologisches Präperat zur Wurmbehandlung werden unsere Hühner nicht behandelt.

Martina & Josef Beck, Staatsstr. 6, 83059 Kolbermoor"

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Michael Hechl, Schwaigerhof in Erl AT

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Bodan Großhandel, Überlingen

(Falls kurzfristig regionale Eier vergriffen sind, gibt es manchmal Eier von diesen Lieferanten)

 

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Das Zweinutzungshuhn Sandy

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Sinn dieses Projektes ist, jedes Huhn doppelt zu nutzen. Bei Sandy können wir nicht nur die Bioeier unseren Kunden anbieten, sondern auch das Huhn als Fleischlieferant verwerten. Es kann so ein Schritt von der Tötung von männlichen Küken weggemacht werden: es werden sowohl die weiblichen als auch die männlichen Küken aufgezogen. Die männlichen Küken werden also nicht wie üblich innerhalb weniger Stunden nach dem Schlüpfen getötet, sondern werden mitaufgezogen und nach einer Mastdauer von neun Wochen als Suppenhuhn, Hackfleisch für Nuggets bzw. Brust, Keulen und Flügel als Teilstücke vermarktet.


Ab Freitag, 11.11.2016 gibt es erstmalig im biofair Raubling die Eier der Zweinutzungshühner "Sandy" vom Biolandhof Beck aus Kolbermoor.

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Schon seit über 100 Jahren gibt es den kleinen Hof mit gerade mal 6,5 Hektar Dauergrünland. Das Grünland wird zur Heuernte verwendet, das Heu bekommen die Hühner zum fressen und dient gleichzeitig als Beschäftigung.

Der Naturlandhof ist ein reiner Familienbetrieb. Eigentümer und Vollzeitarbeitnehmer außer Haus, Josef Beck mit seiner Frau Martina Beck, selbsternannte Hühneranimateurin und Eierfrau, die den Großteil der Hofarbeit leistet und ihre 4 Kinder.

Der Naturlandhof Beck ist seit über 20 Jahren beim Verband Bioland. Es ist ihnen wichtig, extensiv zu wirtschaften.

Außer den Eiern, bieten sie zudem noch Nudeln, Dinkelnudeln und Suppenhühner an. Die Nudeln werden aus den eigenen Eiern hergestellt.

Das Zweinutzungshuhn Sandy war ihnen deshalb so wichtig, weil sie es auf keinen Fall mehr unterstützen wollen, das "Essen" weggeworfen wird und ihnen das Tierwohl sehr am Herzen liegt.

 

Wir hoffen, dass wir Sie ebenso für dieses Projekt begeistern können, wie wir es sind und bedanken uns jetzt schon für Ihre Unterstützung.

 

Weitere Infos zum Projekt finden Sie auf der Website:

www.eiermacher.at/index.php/zweinutzungshuhn-bio/

 

Hier ein kleiner Einblick in den Biolandhof der Familie Beck:


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Aktion SAAT GUT BROT

 

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Der Verein „Die Bäcker“ hat zu einer Spendenaktion zugunsten des Saatgutfonds der Stiftung Ökologischer Landbau aufgerufen und wir von biofair haben uns gerne daran beteiligt, um auf die Bedeutung die das Thema Saatgut für unsere Ernährung hat aufmerksam zu machen und uns aktiv für ökologisch gezüchtetes Saatgut zu engagieren.

Die Idee war, dass Biobauern aus der Region Getreide spenden, der Bäcker daraus das „Saat Gut Brot“ backt und wir es in den biofair Läden gegen Spenden abgeben.

Jede Stufe spendet ihren Beitrag – der Bauer das Getreide, der Bäcker seine Arbeit, die Mitarbeiter in den Läden ihre Arbeit. Die Kunden bekommen das Brot „geschenkt“, spenden aber um Aktivitäten gegen Saatgutmonopole und Gentechnik zu unterstützen.

Unser Lieferant Bäckerei Mirlach hat die Aktion mit vollem Erfolg umgesetzt:

Das „Saat Gut Brot“ war ein Brot aus Lichtkornroggen (65 %) und Emmer (35 %). Das Getreide kam vom Demeterhof Obermeyer in Tengling. In der Bäckerei Mirlach wurden 253 € gespendet, im Biofair-Markt Trostberg waren es genau 200 € und im Biofair-Markt Traunstein 195 €. Zusammen also 648 €.


www.die-baecker.org


 

Aktion Grillen für die Agrarwende


Gleichzeitig mit uns haben tausende Aktive überall im Land ihre Grills gegen Massentierhaltung und Gentechnik angeworfen. Es war Deutschlands größte Grill-Party für eine ökologische und bäuerliche Landwirtschaft. Die Grill-Aktion wurde von Campact ins Leben gerufen und war nicht zufällig am vorletzten August-Wochenende: Ende August haben tausende Menschen im niedersächsischen Wietze bei Celle bei Europas größtem Schlachthof für die Agrarwende demonstriert. Bei der Demonstration mit dabei: Hunderte Transparente, die auf den Grill-Parties gemalt wurden.

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Wir haben einige Lieferanten und unsere Mitarbeiter gefragt, ob sie diese Grillparty unterstützen und viele waren spontan dabei: Wir grillten Fleisch, Würstel, Vegetarisches, Veganes, Gemüse und hatten Saucen, Salate, Brot und Getränke. Alles in bester Bioqualität und aus der Region.

Wir danken Chiemgauer Naturfleisch, Neumarkter Lammsbräu, Soto, Bäckerei Mirlach, Bäckerei Martin und Ökoring für die Unterstützung der Grill-Party.
Der Erlös von fast 800€ ging an die Zukunftstiftung Landwirtschaft e.V.

 


https://www.campact.de/agrarwende/grill-demo/grillen-sie-mit/
www.zs-l.de/